Ich habe getestet…

Posted by Jan Eggert on 18. Juli 2015 with No Comments as , , ,

Nachdem ich eine Terrasse mit dem neuen IXO gebaut habe, habe ich den Testbericht über das Gerät eingereicht. Mittlerweile wurde er auf der Seite der Bosch-Community veröffentlicht.

Er ist da!

Posted by Jan Eggert on 9. Juni 2015 with No Comments as , ,

Der IXO ist da!

Mein erster Gedanke nach dem Öffnen der Schachtel war: „Ist der niedlich!“ Die Schachtel ist sehr aufgeräumt – neben dem IXO findet sich das Handbuch, ein USB-Ladegerät und eine Handvoll Bits darin. Damit ist die Schachtel dann auch voll – in der Box des Vorgängers war noch Platz für etwas Zubehör, das ist hier leider nicht der Fall.

Das Gerät liegt gut in der Hand. Die Lampe ist – im Gegensatz zur Vorversion – weiß; außerdem lässt sich das Licht durch einfaches Umstecken der Gummikappe von „Streuung“ auf „gerichtet“ umstellen. Ich kann mir vorstellen, dass das je nach Einsatzsituation sehr hilfreich sein kann.

Wie gut sich der Kleine im Praxiseinsatz schlägt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen – ich werde eine etwa zwei mal drei Meter große Terrasse bauen. Die Unterkonstruktion ist fertig, mit dem IXO will ich die Dielen (28mm Douglasie) auf die Kanthölzer schrauben.

Ich werde berichten…

 

Ich teste

Posted by Jan Eggert on 2. Juni 2015 with No Comments

Habe mich auf der Bosch Community-Seite erfolgreich als Produktteser für den Ixo beworben. Bin mal gespannt, wann er ankommt und was er alles kann (ich habe die Vorversion, daher weiß ich, dass der Ixo ein kleiner Akkubohrer für die Handtasche ist) – große Kraftwunder erwarte ich erstmal nicht; dafür dürfte er etwas schwach auf der Brust sein.

Ich freu‘ mich trotzdem auf ihn!

Geburtstagshobel

Posted by admin on 12. April 2015 with No Comments

Zum Geburtstag habe ich mir einen Gutschein von www.feinewerkzeuge.de gewünscht – und bekommen. Eingelöst habe ich ihn ein paar Tage später: Für einen Bullnose-Hobel. Das ist ein Hobel, bei dem das Eisen so weit vorne im Körper liegt, dass man damit fast bis in die Ecken eines Werkstücks kommt. Bei diesem Hobel ist das „fast“ jedoch zu vernachlässigen: Man kann die Nase abnehmen, so dass man tatsächlich bist ganz in die Ecke kommt.

Das ist Fluch und Segen zugleich: Bedingt durch die Bauart kann es vorkommen, dass die Nase irgendwo gegen stößt (beispielsweise einen Ast) und dann – obwohl die Schraube fest angezogen ist – gegen das Eisen geschoben wird. Das ist ärgerlich, lässt sich aber nicht ändern – und so schlimm ist das auch nicht.

Alles in allem hat Veritas da einen sehr guten Hobel gebaut.

 

Kinder können kreativ sein

Posted by Jan Eggert on 2. April 2015 with No Comments

Neulich habe ich ein paar Minuten mit meiner Tochter geholzwerkt. Sie hat sich ein Stück Holz einspannen lassen und das dann mit der Laubsäge bearbeitet. Auf einmal habe ich bemerkt, dass sie einen Sandkasten-Eimer über das Ende der Latte gestülpt hat. Sie Meinte: „Papa, guck mal! Ist das nicht praktisch?“

Frauen und Technik

Auf meine Frage, warum sie das gemacht hat, antwortete sie: „Wenn ich das absäge, fällt es runter und landet gleich im Eimer.“

Ganz schön clever – da hätt ich auch drauf kommen können…

 

In diesem Sinne, frohe Ostern!

Frohe Weihnachten

Posted by Jan Eggert on 24. Dezember 2014 with No Comments
Jan Eggert

Ich wünsche Euch allen frohe und besinnliche Weihnachten.

Kommt ein wenig zur Ruhe, lasst den Hobel Hobel sein – oder lasst Euch vom Weihnachtsmann einen schenken… 😉

Bis zum nächsten Jahr

Ein bischen Mathematik

Posted by Jan Eggert on 20. Dezember 2014 with No Comments

Es kommt zuweilen vor, dass man einen Bogen in ein Brett schnitzen will. Da ich über sehr wenig künstlerisches Talent (eigentlich eher über gar keines) verfüge, brauche ich einen Zirkel, um diesen Bogen anzureißen. Und da stehe ich vor dem nächsten Problem: Welchen Radius soll ich einstellen?

Dafür gibt es eine Formel, mit der man diesen Bogen (korrekt: Kreissegment) berechnen kann:

r=(4h²+s²)/8h

Dabei ist h die Höhe und s die Sehnenlänge.

Den Zirkel kann man sich relativ leicht selbst basteln; dafür braucht man einen Bleistift und eine Schnur (die Zirkel, die man in der Schule benutzt hat, genügen eher selten – der Radius kann schnell auf einen Meter anwachsen)…

Juniors Mini-Werkbank

Posted by Jan Eggert on 26. August 2014 with No Comments as

Mein kleiner Sohn – gerade drei Jahre alt geworden – liebt es, auf meiner Werkbank zu sitzen, wenn ich irgend etwas mit Holz mache. Wenn ich ihm dann noch ein kleines Stück Restholz und einen Hammer gebe, ist sein Glück vollkommen. Neulich wollte er, dass ich seine Spielzeug-Werkbank (die hat er zu Weihnachten bekommen, sie stammt aus der Produktion eines schwedischen Möbelhauses) nach draußen stelle, damit er draußen „einen Hocker“ bauen kann.
Anstatt die Werkbank nach draußen zu holen, habe ich beschlossen, ihm eine zu bauen, die immer draußen stehen kann. Vom Bau meiner Werkbank ist ein wenig Holz übrig geblieben, so dass ich ihm daraus eine Kinder-Werkbank bauen konnte. Diese unterscheidet sich von meiner nur in den Abmessungen – seine ist etwas kleiner 😉 Diese Bank gab’s zum Geburtstag – unnötig zu sagen, dass die Freude darüber ziemlich groß war… Außerdem gab es einen kleinen Zollstock, ein Maßband und einen 100g-Hammer – ich denke mal, wenn er unter Aufsicht „arbeitet“, sollte es keine Probleme geben.

Altes „Schmuckstück“

Posted by Jan Eggert on 26. Juli 2014 with No Comments as , , ,

Freunde von uns haben ein Sommerfest gegeben, um die Ereignisse der letzen Jahre (Haus, Hochzeit, Kinder) mit uns zu feiern. Das Ganze fand auf einem Hof in Hanstedt statt. Das Gebäude war ein altes Bauernhaus; die Fachwerkrahmen bestanden aus gedübelten Verbindungen mit Schlitz und Zapfen – alles in allem war das Haus sehr gepflegt, das Grundstück riesig und direkt an der Seeve gelegen.
Hätte ich allerdings geahnt, dass da eine ziemlich – geschätzt etwa 200 Jahre – alte Werkbank steht, hätte ich mein Werkzeug mitgebracht. Auch wenn sie alt und wurmstichig war, hatte sie einen ganz besonderen Charme – zum Arbeiten war sie eigentlich viel zu schade.
Der Betreiber des Hofes meinte, er hätte schon Anfragen von einem Museum erhalten, welches diese alte Werkbank gerne haben würde. Ich habe auch mal eine solche Anfrage an den Betreiber gerichtet, allerdings glaube ich nicht, dass ich viel Erfolg haben werde…

Wieso heißt der Frosch „Frosch“?

Posted by Jan Eggert on 25. Juli 2014 with No Comments

Mich hat kürzlich eine Mail eines Lesers dieses Blogs erreicht, der wissen wollte, wieso das Teil am Metallhobel, auf dem das Eisen liegt, als „Frosch“ bezeichnet wird. Um ehrlich zu sein: Ich habe keine Ahnung…

Zum Glück gibt es aber jemanden, der (fast) alles weiß: Tante Gooooogle. Wenn man die mit Begriffen wie „Hobel“, „Frosch“ und ähnlichen füttert, taucht als eines der ersten Ergebnisse der Holzwerkerblog von Heiko Rech auf. Danach könnte eine mögliche Erklärung hierfür aus der Musik stammen: Am Ende eines Geigenbogens gibt es ein Gewindestück, mit dem die Pferdehaare am Bogen gespannt werden. Dieses Stück sah früher einem Frosch ähnlich und wird deshalb auch heute noch so genannt.

Bei einem Metallhobel ist das ganz ähnlich: Der Frosch erinnert (zumindest sehr entfernt) an die gleichnamige Amphibie; er ist aus Metall und hat ein Gewinde, mit dem das Hobeleisen gespannt wird.